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Der Vogel ist ... - Index Aufgabenindex  Aufgaben zum Vokabularium
 
 
KURZUM
 
JUGEND
 
Benjamin Lebert „Der Vogel ist ein Rabe“
 
Aufgabe zur elektronischen Korrektur


OPGAVE - individuelt med efterfølgende gennemgang i klassen

1.

IT -KORREKTUR
Brug korrekturprogrammet i Word til at rette teksten nedenfor. (Opgaven kan downloades som Word-fil.)
Henry sagt: "Ich möchtem dir noch etwas über Christine ertählen: das Herausragende an ihr waren zwei Dinge. Erstens, ihre makellose Schönkeit, die von den Haaren bis zu den Tehen reichte. Zweitens, wenn mand ihr das erste Mal begegnete, diese merkwürdige Abwesenheit, die sie umgab, so, als würde sie alles ständig wie durch einne Schleier wahrnehmen. Was vielleicht stimmte, weil sie dermassen kurzsichtig war. Sie hast ja nicht einmal den Olympia-turm gesehen, wenn sie vor er stand. Das passierte ihr wirklich. Aber sie war zu eitel, um eine brille zu tragen. Sie wirktet so, als würde sie sich nicht wirklich für etwas intressieren. So unnahbar. Und wie bei allem, das sich einem entzieht, ist es die großes Herausforderung, es doch anturühren. christine zum Lachen, zum Weinen, zum Schreien zu bringen. Sie aus dieser Hülle herauszuholen. Sie hütte eine Hang für alles Arabische. Liebte arabischem Musik. Es hätte ihr wahrscheinlich keine Schwierigkeiten gemacht, verschleiert zu gehen. Das hätte zu ihr gepast. Ihrer Vater war Diplomat. Sie bist viel in dem Welt herumgekommen. Sie sprach die Sprache jedes Landes, in dem sie war. Am längsten warst sie in Brüssel. Es nervte mich tierisch, wenn sie am Telephon mit hoher, schrillem Stimme snell französisch redete. Und ich kein Wort verstanden habe. Sie schminktest sich Stunden. Sie benutztett Make-up, Puderpinsel, Lidschatten, Wimperntusche, verschiedene Stifte: Kontürenstifte, Lipenstifte. Und wenn sie nach einer Stunde aus dem Bad kam, merkten man gar nicht, dass sie geschminkt wart. Sie sah nur wunderschön aus. Und ihres Haare leuchteten. Und sie benutzte ein Parfüm, zwischen ingwer und Maiglöckchen, das sie sich immer aus Paris schicken liess, aus derselen Parfümerie, in die auch der Statspräsident Mitterrand einkaufte. Und ein weiter Merkmal ihrer Person war ihre Unordnung. Wo immer sie war, hinterließ sie Kaos. Wie ein Tier, das seine Spur hinterliesst, wenn es irgendwo lauft. Sokken, Klamotten, schmutzige Kaffeetaßen, benützte Teller, irgenwo blieb ein Löffel liegen, aufgeblätterte Zeitungen, dreckige Turmchuhe, Notitsen, die sie mit ihrer nervösen Handskrift auf einen Settel geschrieben hatte, der wiederum under einem Wust von anderen Sachen verschwand. Einmal beobachtete ich, wie sie einen Koffer aus einer Urlaubsreise ans Meere mit nach Hause brachte und nie wieder offnete. Da war noch Sand drine. Sie wuscht überhaupt nie Klamotten, sie wuscht überhaupt nie. Die teuren Sachen bragte sie in die Reinigung und die anderen Sachen schmiss sie weg und kaufte neue."
"Und hast du ihr wenigstens sagen können, dass du sie liebst?", fragst ich in diesem Moment. Er sagst lange Zeit nichts. Man hört die Räder quietschen.
"Ja", kommt es schließich von oben. "Ich habe es ihr gesagt. An einem Abend. Es war November. Es regnete heftig. Und sie stand wie eine naße Katze vor unserer Tur. …"