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Selbstbespiegelung – Index



Der Spiegel symbolisiert die Doppelheit des Ichs. In dem Spiegel betrachtet man sich von außen und reflektiert über die eigene Identität: wer bin ich? Gleichzeitig sieht man auch, wie man mit den Augen anderer gesehen wird. Der Wert, den man durch die Anerkennung von anderen bekommt, bedeutet viel und vielleicht sieht man keine anderen Werte. Deshalb ist Image-Pflege wichtig. Oft wird dieses nicht von der Person selbst durchschaut. Er oder sie versucht unbewusst, sein Image zu stabilisieren, indem er oder sie danach strebt, mit den richtigen Menschen gesehen zu werden. Oder es wird versucht, seine eigenen unakzeptablen Seiten auf andere Personen zu projizieren, damit es leichter wird, sich von ihnen zu distanzieren.

Grimm »Schneewittchen«

Wolfgang Büscher »Der Schaum der Tage«

Arthur Schnitzler »Das süße Mädel und der Dichter«

Thomas Mann »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull«

Daniel Kehlmann »Der Ausweg«

Johann Wolfgang von Goethe »Der Fischer«

Julia Franck »Liebediener«

Franz Kafka »Das Ehepaar«

Christoph Hein »Weiskerns Nachlass«

Sigmund Freud »Narzissmus« (siehe Web)

Johann Wolfgang von Goethe »Faust«

Judith Hermann »Camera Obscura«