2. ABSCHNITT: VOM VARIETÉ ZUM THEATER (1948-63)

Als 16jähriger beginnt Fritz eine kurze Berufsausbildung als Artist und tritt schon bald gemeinsam mit (kleinwüchsigen) Kollegen im Varieté im Prater auf. Er spielt Akordeon und Xylophon, führt Sketches auf und steppt. Später wurde sein Repertoire durch die eigene Einradnummer erweitert. Dazu fuhr er auf zwei verschiedenen Einrädern, einem in normaler Größe und einem höheren (1.50 m).

1949 beginnt eine Tournee mit der Varietégruppe quer durch Europa: Holland, Belgien, Schweiz und England. Danach kehrte die Truppe 1950 wieder nach Österreich zurück, wo unter anderem Auftritte im "Moulin Rouge" und im "Casanova" stattfanden, sowie in diversen Varietés und Kabaretts in Wien.

Etwa zur selben Zeit begannen die Anfänge seiner Arbeit für das Fernsehen, wo er beispielsweise für die ARD/ZDF in "Derrik" mitwirkte, sowie für den ORF arbeitete. Sowohl in Deutschland, wie auch in Österreich nahm er darüber hinaus diverse Hörspiele auf.

1963 zog es Fritz vom Varieté ins Theater. Sein Weg führt über die Josefstadt und dem Theater an der Wien, der Staatsoper bis zum Burgtheater. Die Theaterarbeit fiel ihm anfangs besonders schwer, da er noch keine Sprachausbildung hatte.

Im selben Jahr begann er übrigens mit dem Bau seines Hauses in seinem Geburtsort Oberfeistritz in der Steiermark, wo er nun seine Pensionsjahre verbringt.

 © 1998 Mag. Michael Spreitzhofer