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BIOGRAFIEN

 E. Fried

 B. Garbe

 F. Hohler

 Th. Hürlimann

 E. Jandl

 M. Moser

 H. Novak

 J. Reding

 H. Scheibner

 B. Schwaiger

 M. Steenfatt

 A. Surminski

 U. Widmer

 R. Wiemer

 

 


    Erich Fried (1921- 1988) wurde in Wien geboren. Er emigrierte 1938 nach England, wo er bis zu seinem Tod lebte. Er schrieb Gedichte. 1964 erschien die Gedichtsammlung "Warngedichte". Später folgten "Anfechtungen", "Die Beine der großen Lügen", "Unter Nebenfeinden", "Liebesgedichte" und 1987 erschien sein letztes Werk "Gegen das Vergessen". In seinen Gedichten behandelt er oft politische Themen in einer einfachen Sprache. Ein Jahr vor seinem Tod erhielt er den Georg-Büchner Preis.
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    Burckhard Garbe (1941- ....) wurde in Berlin geboren. Er lebt heute in der Nähe von Kassel und ist als Hochschullehrer für Germanistik an der Universität Göttingen tätig. Er hat viele theoretische Werke über Sprache und Literatur veröffentlicht und als Schriftsteller schreibt er vor allem Kinderbücher u.a. "Frau Milch wird sauer"(1986), "Otto Risotto"(1987) und zwei Kinderkrimi-Serien "Die Bunker-Bande" und "Die hr-Radio-Clique"(2000). Er hat 12 literarische Preise erhalten u.a. den Niedersächsischen Kunstpreis für Literatur (1991) und er hat 1998 den Kurzgeschichtenwettbewerb des Süddeutschen Rundfunks gewonnen.
     
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    Franz Hohler (1943-....) wurde in Biel in der Schweiz geboren. Er lebt heute als Schriftsteller und Kabarettist in Zürich. Er ist Autor von Einmannprogrammen, satirischen Sendungen für Fernsehen und Radio und hat auch Schallplatten aufgenommen. Er schreibt Theaterstücke, Prosatexte u.a. "Die Rückeroberung" (1982) "Ein eigenartiger Tag"(1983), "Da wo ich wohne" (1993), und außerdem hat er eine Sammlung von Gedichten, "Vierzig vorbei", veröffentlicht. In seinen Texten beschreibt er oft eine scheinbar heile Welt, dahinter tauchen aber oft Abgründe und Katastrophen auf. 1988 erhielt er das Hans-Christian-Andersen-Diplom.
     
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    Thomas Hürlimann (1950-....) wurde in Zug in der Schweiz geboren. Er studierte in Berlin Philosophie und arbeitete danach als Dramaturg am Schiller-Theater in Berlin. Er schreibt Prosa u.a. "Die Tessinerin" (1981), "Das Gartenhaus" (1989) und Theaterstücke u.a. "Großvater und Halbbruder", "Stichtag" und "Der letzte Gast". In seinen Werken behandelt er Themen wie Konflikte zwischen den Generationen und die Auflösung der alten Normen und Werte.
    1992 erhielt er den Berliner Literatur-Preis.
     
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    Ernst Jandl (1925-2000) wurde in Wien geboren. Er war nach dem Studium der Germanistik und Anglistik eine Zeit lang als Gymnasiallehrer tätig. Er ist Mitglied der Sozialistischen Partei Österreichs. Er hat vor allem Gedichte und Hörspiele geschrieben.
     
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    Milena Moser (1963-....) wurde in Zürich in der Schweiz geboren. Sie hat eine Ausbildung als Buchhändlerin gemacht und hat seit 1990 großen Erfolg als Schriftstellerin. Sie ist besonders durch ihre morbiden Mordgeschichten berühmt geworden z.B. "Gebrochene Herzen" oder "Mein erster bis elfter Mord".
    Sie schreibt Romane und Erzählungen, meist über Frauen, die in einem Alltag voller Unterdrückung und Niederlagen leben und von Rachegedanken erfüllt sind. Trotz des ernsthaften Themas sind die Texte humorvoll und sehr ironisch.
     
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    Helga M. Novak (1935-....) wurde in Berlin geboren. Sie studierte Philosophie und Journalistik in Leipzig und fuhr 1961 nach Island, wo sie heiratete. 1965 kehrte sie nach Leipzig zurück, aber ein Jahr später verlor sie ihre DDR-Staatsbürgerschaft, weil sie systemkritische Gedichte verteilt hatte.
    Dann siedelte sie in die Bundesrepublik über. Heute lebt sie in Berlin. Sie hat Lyriksammlungen geschrieben, u.a. "Die Ballade von der reisenden Anna" und "Colloquium mit vier Häuten" und hat dokumentarische Texte veröffentlicht, oft mit einem autobiografischen Inhalt z.B. die Textsammlungen "Die Eisheiligen" und "Vogel Federlos". In ihren Werken berichtet sie oft über das Schicksal und die Entwicklung von unterprivilegierten Randgruppen oder über die wachsende Selbständigkeit von Frauen. Sie hat u.a. den Kranichsteiner Literaturpreis der Stadt Darmstadt 1985 erhalten.
     
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    Josef Reding (1929-....) wurde in Castrop-Rauxel in Deutschland geboren. In seiner Studienzeit lebte er in den Südstaaten in den USA. Hier lebte er mit Farbigen zusammen und nahm an Rassenauseinandersetzungen teil. Heute lebt er in Dortmund. Er hat Kurzgeschichten, Hörspiele und Jugendbücher geschrieben, die oft von einem sozialen Engagement geprägt sind.
     
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    Hans Scheibner (1936-....) wurde in Hamburg geboren. Seit 1967 arbeitet er als Journalist, Schriftsteller und Kabarettist - und immer satirisch. Z.B. hat er die TV-Reihen "scheibnerweise", "Fünf vor Talk", "Bruno Brockmann" und "Nachschlag" beim NDR und N3 geschrieben und produziert. Seine Programme haben Diskussionen und Popularität hervorgerufen und ihm einmal 1986 ein Sendeverbot eingebracht. Er hat u.a. die Kurzprosasammlungen "Darf der das?", "Keine Angst vorm Feuer - wir löschen mit Benzin", "Currywurst und Ewigkeit" und "Urschrei" veröffentlicht.
     
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    Brigitte Schwaiger (1949-....) wurde in Freistadt in Österreich geboren. Nach Sprach- und Kunststudien arbeitete sie als Regieassistentin und Schauspielerin, unterrichtete in Spanien Deutsch und Englisch und fing an zu schreiben. In erster Linie beschäftigt sie sich in ihren Werken mit dem Kampf um Selbständigkeit von schwächeren Gruppen wie z.B. Jugendlichen und Frauen. Sie schreibt hauptsächlich Dramen und Prosa z.B. "Wie kommt das Salz ins Meer?", "Die Klofrau", "Mein spanisches Dorf" und "Lange Abwesenheit".
     
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    Margret Steenfatt lebt heute in Hamburg. Seit 1976 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und hat zahlreiche Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Fernsehdrehbücher, Theaterstücke und Hörspiele geschrieben. U.a. die Jugendbücher "Ein Zimmer für Stella" und "Lila Liebe" außerdem die Erzählungen "Fressen wir einen Touristen".
     
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    Arno Surminski (1934 -....) wurde in Ostpreußen (heute Polen) geboren. Er lebte viele Jahre in der ehemaligen DDR. Er hat 17 Romane und Erzählbände herausgegeben u.a. "Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?"(verfilmt und auch im dänischen Fernsehen ausgestrahlt), "Kein schöner Land" und "Die Reise nach Nikolaiken und andere Erzählungen". In seinen Texten beschreibt er teils das Leben in Ostpreußen und in der ehemaligen DDR, teils den Drang der Hauptpersonen auszuwandern. Selber ging Surminski für einige Jahre nach Kanada, kehrte aber nach Deutschland zurück.
     
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    Urs Widmer (1938-....) wurde in Basel in der Schweiz geboren. Er hat Germanistik und Romanistik studiert und als Übersetzer und Literaturkritiker gearbeitet. Er lebt als freier Schriftsteller in Zürich. Er hat Erzählungen und Romane geschrieben, u.a die. Romanparodien " Die Forschungsreise" (1974) und "Die gelben Männer" (1976). Die Erzählung "Appenzell" stammt aus seinem Werk "Schweizer Geschichten" (1975), das in einem humorvoll-kritischen Ton seine Sorge um die Zukunft der Schweiz darstellt.
     
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    Otto R. Wiemer (1905-1998) wurde in Friedrichroda in Deutschland geboren. Er war von Beruf Mittelschullehrer in Liebenburg bei Goslar. Er schrieb vor allem Jugendbücher mit einem pädagogisch-erzieherischen Tendenz auf einer christlichen Grundlage. Er war ein sehr produktiver Schriftsteller. 1939 erschien sein erstes Buch "Herr Griesgram und Frau Musika", später folgten u.a. "Unsereiner", "Zwischenfälle" und 1986 kam "Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein" heraus.
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