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- der krieger
+ die kaiserin
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- AMBIENTE
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- Birkenhof Außenwelt Walters
und Bodos Haus Wuppertal
Die Bank Portugal
BIRKENHOF
- Wie beschreibt Tom Tykwer den Birkenhof in dem folgende Interview?
- Wie charakterisiert er die Patienten in der Klinik?
- Warum interessiert ihn diese Welt?
- Welche Bedeutung hat der Birkenhof für Sissi und Bodo?
- Wie fassen normalerweise die Leute eine psychiatrische Klinik
und ihre Patienten auf? (Vgl. die Reaktion von Schmatt, Seite
38 - 43/Wuppertal. Innenstadt)
- Diskutiere mit deinem Partner/deiner Partnerin, ob es Tom
Tykwer gelungen ist den Birkenhof und seine Patienten so darzustellen,
wie er in dem Interview beschreibt.
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Der Ursprung von «Lola rennt» war ein Bild:
eine Frau mit roten Haaren rennt durch Berlin. Die Ursprungsidee
von «Der Krieger und die Kaiserin»?
... Ich hatte mich mit dem Thema Psychiatrie auseinander gesetzt,
außerdem hab ich offensichtlich ein spezielles Verhältnis
zu hermetischen Welten. Die geschlossene psychiatrische Abteilung
einer Klinik ist die hermetischste Welt, die man sich vorstellen
kann. Sie ist bevölkert von Menschen, die manchmal sehr
limitiert sind in ihrer Wahrnehmung, überwiegend jedoch
von Menschen, die unter dem genauen Gegenteil leiden: Sie können
die Masse der Eindrücke, die auf sie einstürzen, nicht
in sinnstiftende Systeme sortieren.
Du hast dich zuvor in diese Welt hineinbegeben, undercover
in der Psychiatrie recherchiert.
Ich habe da ein Praktikum gemacht, mich halt als Volontär
eingeschleust in eine richtige Geschlossene, und habe gerochen,
wie es da riecht. Vor allem habe ich diese fließenden Linien,
die es zwischen Pflegern und Patienten durchaus gibt, mitbekommen.
Es leben dort Leute, denen es tagelang einigermaßen gut
geht, die eine interessante Ausstrahlung haben, was sich dann
schubhaft plötzlich absolut umdrehen kann. Ich hab das alles
selbst erlebt, mich mit den Leuten unterhalten, auch mit den
Ärzten und Pflegern, die den Alltag mit Menschen teilen,
die manchmal eine wirkliche Zumutung sind, weil sie unter einem
wahnsinnigen Druck stehen. Das war schon eine extreme Erfahrung.
Ich hab mich auch in die Sitzungen reingesetzt und versucht,
das Klima, das da herrscht, für mich nachvollziehbar zu
machen. Ich hoffe, dass der Zuschauer das Gefühl hat, das
ist echt, so wird es sich wohl anfühlen auf so einer Station.
Da wollte ich auch gar keine Künstlichkeit haben, außer
der Künstlichkeit, die eine Psychiatrie nun einmal mit sich
bringt es wird alles künstlich beleuchtet, es gibt
diese regelmäßigen Essensgeschichten und immer ein
Programm, kurz, man ist irgendwie in einer künstlichen Welt.
Sie im Studio zu bauen war nur konsequent.
Birkenhof gibt es also nicht in der Realität?
Das Außengebäude gibts natürlich, das
ist die Diakonie in Kaiserswerth, zwischen Wuppertal und Düsseldorf
gelegen. Wichtiger waren uns die Innenräume, weil deren
Klima die Welt prägt, in der Sissi aufgewachsen ist. Wir
haben uns lange den Kopf zerbrochen, wie können wir das
darstellen einerseits verkörpert diese Welt etwas
Heimatliches, hat sogar etwas Heimeliges, aber die Bedrückung,
die in solchen Räumen nun mal präsent ist, darf nicht
verschwiegen werden, auch nicht verdeckt werden. Birkenhof sollte
nicht so ein pittoresker Rücksetzer für unsere Helden
sein, sondern eine eigene, ernst zu nehmende Lebenswelt, die
auch als Gegenwelt zur Außenwelt funktioniert.
Aus: Über den Dächern
von Wuppertal (Seite 117 - 119) |
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AUßENWELT
- In dem Interview mit Tom Tykwer oben wird heißt es:
Birkenhof sollte nicht so ein pittoresker Rücksetzer
für unsere Helden sein, sondern eine eigene, ernst zu nehmende
Lebenswelt, die auch als Gegenwelt zur Außenwelt funktioniert.
Beschreibe die Außenwelt.
- Charakterisiere kurz Bodos und Sissis Benehmen in der Außenwelt.
- Beschreibe Sissis und Bodos Erfahrungen mit der Außenwelt.(Vgl.
Seite 28 - 30/Unter dem Lastwagen Seite 86 - 87/Rückblende
Seite 101 - 103/Landstraße/Strand von Portugal
- Beschreibe, wie die Außenwelt Sissi und Bodo auffassen.
(Vgl. Seite 13 - 14/Friedhof Seite 21 - 22/Wuppertal.
Innenstadt Seite 38 - 43/Wuppertal. Innenstadt
Seite 59 - 66/Bank/Unterkellerung Bank Seite 83/Station
5)
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WALTERS UND BODOS HAUS
- Beschreibe die Lage des Hauses, in dem Walter und Bodo wohnen.
(Vgl. Seite 15/Walters und Bodos Haus)
- Beschreibe die Umgebung des Hauses.(Vgl. Seite 44/Vor Bodos
und Walters Haus)
- Beschreibe das Innere des Hauses. (Vgl. Seite 37/Bodos und
Walters Hütte Seite 58 - 59/Bodos und Walters Haus)
- Welchen Eindruck gewinnst du durch das Wohngebiet und das
Haus mit seiner Einrichtung von Bodo und Walter?
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WUPPERTAL
Lies das Interview unten und beantworte folgende Fragen:
- Welche Beziehung hat Tom Tykwer zu Wuppertal?
- Welche Argumente führt Tom Tykwer für seine Wahl
von Wuppertal als Ort des Geschehens in der krieger + die
kaiserin an?
- Was ist charakteristisch für Wuppertal?
- Aus welchen Gründen eignet sich Wuppertal insbesondere
zu Dreharbeiten?
- Wie charakterisiert Tom Tykwer die Stellen, an denen der
krieger + die kaiserin spielt?
- Und was sagt das über die Menschen in dem Film aus?
- Der Film spielt in Wuppertal, deiner Heimatstadt.
Mit Wuppertal verbinde ich meine Kindheit und meine Jugend, dort
hab ich die ersten zwanzig Jahre meines Lebens verbracht, genauer
die ersten neunzehn. Die Entdeckung des Kinos gehört für
mich nach Wuppertal.
Ich glaube, das geheime Herz aller wirklich starken Filme ist
die Fähigkeit, Erkenntnisse und Analysiertes in eine Geschichte
zu bringen und dann mit einer Naivität und Traumhaftigkeit,
mit einem Gefühl für das Atmosphärische und Stimmungshafte
umzusetzen, das man nur aus Erfahrungen schöpfen kann, die
aus der Kindheit kommen. Alles, was wir im Kino als magisch oder
wundervoll empfinden, rührt an irgendwelche Wurzeln, die
mit kindlichen Erfahrungen zusammenhängen. Plötzlich
werden wir von etwas derartig absorbiert, wie wir es kaum mehr
vermögen mit all unserer inzwischen gewonnenen Distanz.
Wenn Dinge uns wirklich noch packen, auf diese direkte Weise,
dass sie uns fast irrational greifen und durchwühlen, dann
weil man für einen kurzen Moment sich wie ein Kind fühlt,
das zum ersten Mal eine aufregende Erfahrung macht.
Der Kritiker Michael Althen hat einmal bemerkt, dass im
deutschen Film alle Städte gleich aussehen. Auch in dieser
Hinsicht erobert «Der Krieger und die Kaiserin» neues,
unbekanntes Terrain. Wuppertal im Film, da muss man lange zurückdenken
im Moment fällt mir nur Wim Wenders, «Alice
in den Städten» von 1974 ein.
Wuppertal ist ja eigentlich ein Schlauch. Solchen Städten
muss man einfach huldigen, weil sie unheimlich kinotauglich sind.
Deshalb vergleiche ich Wuppertal immer mit San Francisco: Es
gibt in Amerika viel, viel größere Städte, aber
San Francisco hat halt einen sehr speziellen eigenen Charakter,
deswegen ist es auch eine berühmte Kinostadt, weil es sehr
verwinkelt ist, ein bisschen mysteriös, nicht so ganz leicht
zu verstehen in seiner Geografie. Aber wenn man sich auskennt,
entdeckt man die Schönheit, und genauso geht es mir mit
Wuppertal. Eine Stadt, in der man unheimlich viele verwunschene,
scheinbar seltsame Ecken findet, geheimnisvoll und verführerisch.
«Der Krieger und die Kaiserin» spielt zum Teil an
Stellen, an denen sich die Leute zurückziehen und verbarrikadieren
das passt zu dieser Stadt, die ja selbst eine Nische ist,
ein Versteck zwischen Hügeln in der Talsohle. Eine Stadt
mit einem etwas verschrobenen Charakter, den man auch erst auf
den zweiten Blick mag, den man nicht sofort strahlend schön
findet. Es gibt Städte, die auf den ersten Blick beeindruckend
schön sind, man läuft herum und sieht nur Sehenswürdigkeiten
und eigentlich ist hinter den Sehenswürdigkeiten kaum noch
Seele vorhanden. In Wuppertal gibts halt wenig Sehenswürdigkeiten,
aber dafür gibt es unheimlich viel Seele und ich
wünsche mir, dass sich die Geografie ins Verhältnis
setzt zum Film und seinen Protagonisten. So sollten auch unsere
Charaktere sein: Zunächst erscheinen sie schwierig, etwas
verkorkst und verdreht, doch wenn man sich Zeit nimmt und sie
kennen lernt, dann entdeckt man, was für wunderbare Menschen
sie sind, wie viel Schönheit hinter dieser komplizierten
und etwas verhuschten Fassade steckt.
(Aus: Über den Dächer
von Wuppertal) |
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DIE BANK
- Wie ist die Bank beschrieben? (Vgl. Seite 31/Bank)
- Welche Funktion hat Walter in der Bank? (Vgl. Seite 31/Bank)
- Welchen Eindruck machen die Bankangestellten? (Vgl. Seite
59 - 66/Bank Unterkellerung Bank Unterkellerung
Bank)
- Welche Stimmung herrscht in der Bank?(Vgl. Seite 59 - 66/Bank
Unterkellerung Bank Unterkellerung Bank)
- Welche Rolle spielt Sissi in der Bank
- Oben in der Schalterhalle?
- Unter in der Unterkellerung?
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PORTUGAL
- Beschreibe anhand des Bildes den Ort in Portugal, an dem
der Film anfängt.
- Was symbolisiert der Ort in Portugal in der krieger
+ die kaiserin?
- Wie stellst du dir die Personen vor, die an einem Ort wie
im Bild wohnen?
- Vergleiche den Ort in Portugal mit der Klinik Birkenhof.
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