Index

Kapitel 3

Textfragen S. 25 - 30

 Briefmarke

Aufgabenindex

Kapitel 5

Textfragen S. 37 - 43

 

 

Kapitel 4

  1. Resumè
    Es ist das Jahr 1936. Die Nazis wollen der Welt zeigen, dass Deutschland ein respektables Land ist. Die Wirklichkeit sieht anders aus:
    Zeigt am Beispiel von Rudolf Kaufmann, wie sich sein Leben seit der "Machtergreifung" der Nazis im Jahre 1933 verändert hat. Klassengespräch und Zusammentragen aller Aspekte, wo das Eindringen der NS-Politik ins private Leben sichtbar wird.
  2. a) Bildbetrachtung
    Auch Rudolf Kaufmann war fasziniert vom Körperkult und seiner Präsentation bei den Olympischen Spiele 1936.
    Betrachtet das offizielle Plakat von den Olympischen Spielen sowie Briefmarken und Fotos von Leni Riefenstahl. Beschreibt, wodurch die Faszination bewirkt wurde. Wie wirken die Bilder auf euch?
    c) Grammatikübung
    Setze die richtigen Endungen bei den Adjektiven ein:
    "Ein reich Berufsspielerklub versucht, ein klein Verein, dessen Mitglieder allein aus sportlich Begeisterung mit der ledern Kugel kämpfen, den Mittelstürmer auszuspannen mit Hilfe ein groß Vertrages und ein Frau. Aber schließlich bleibt der Held doch sein.... Klub und sein blond Verlobten erhalten, und der klein Vorstadtverein schlägt mit sein.... Hilfe den groß Klub. Das groß Wettspiel bildet den Schluss. Es gibt Aufnahmen voll Tempo und Schmiss, wütend Kämpfen um den Ball, Bravourleistungen erstklassig Spieler" (Georg Herzberg)
  3. Diskusssion
    Vor allem jüdische Organisationen in den USA hatten zum Boykott der Olympischen Spiele 1936 in Berlin aufgerufen.
    Diskutiert in Pro- und Contra-Gruppen über den Nutzen eines solchen Boykotts - auch im Kontext der aktuellen Vergabe der Olympischen Spiele nach Peking.
  4. Ingeborg an Rudolf
    In diesem kurzen Kapitel musst du keinen Brief schreiben, sondern üben, in deutscher Sprache Gefühle auszudrücken. Dies wird in den Briefen zwischen Ingeborg und Rudolf eine große Rolle gespielt haben.
  5. Gefühle ausdrücken: Wortfeld-Übungen
    Ergänze die im Folgenden genannten wichtigsten Sätze (Dativ oder Akk.)
    Ich hab(e) (dir/dich) gern
    Ich mag (dir/dich)
    Ich liebe (dir/dich)
    Andere Ausdrücke sind etwas umständlicher, aber auch konkreter, z.B.
    Ich vermisse (dir/dich)
    Du bist (mir/mich) sympathisch
    Ich freue mich auf (dir/ dich)
    Ich sehne mich nach (dir/dich)
    Es ist/war so schön mit (dir/dich)
    Ich denke immer an (dir/dich)
  6. Finde Adjektive, die die andere Person positiv beschreiben, z.B schön, interessant, wunderbar, intelligent, klug, nett, sympathisch, toll, großartig, phantastisch, lustig, aufregend, göttlich, ......... oder in der Sprache der Jugendlichen: super, geil, spitze, klasse, wahnsinnig....
    Du kannst Komplimente machen, indem du folgende Formulierungen wählst:
    - Du bist
    - Ich finde dich
  7. Natürlich kann man auch unkonventionelle, poetische Ausdrücke finden, wie:
    -
    Ohne dich ist es kalt hier
    - Ich kann dich nicht vergessen
    - Es ist/war nie langweilig mit dir
    - Ich möchte ewig mit dir zusammen sein
    - Du hast mein Herz mit genommen
    Riskant können allerdings Vergleiche sein, z.B.: Du bist wie die Sonne, ein Diamant ...
    Natürlich kann es genauso gut sein, dem Partner indirekt etwas Angenehmes zu sagen, indem man seine Wirkung auf sich selbst ausdrückt, z.B. die Wörter Glücklich, zufrieden, lebendig, froh ... verwenden.
    Meistens geschieht das in solchen Formulierungen:
    Du machst mich ...
    Wenn ich bei dir bin, fühle ich mich ...
  8. Finde weitere eigene Formulierungen, die Sympathie, Nähe oder Liebe ausdrücken. Schickt Liebespost in der Klasse herum.
  9. Gruppendynamisches Spiel: "Warme Dusche"
    Bildet einen Stuhlkreis. In der Mitte steht ein "heißer Stuhl". Ein Schüler oder eine Schülerin aus der Klasse setzt sich auf den Stuhl (freiwillig oder per Los).
    Die anderen Schüler sagen einen positiven Satz über die Person auf dem heißen Stuhl. Alle schreiben diesen Satz auch auf.
  10. Tagebuch
    Was könnte Ingeborg in ihr Tagebuch geschrieben haben, als Rudolf nicht in Stockholm eintrifft? Drücke ihre Ängste aus und Vermutungen darüber, was passiert sein könnte.
    Lest die Tagebuch-Notizen in der Klasse vor und diskutiert, was vielleicht mit Rudolf geschehen ist.