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Kapitel 4
- Resumè
Es ist das Jahr 1936. Die Nazis wollen der Welt zeigen, dass
Deutschland ein respektables Land ist. Die Wirklichkeit sieht
anders aus:
Zeigt am Beispiel von Rudolf Kaufmann, wie sich sein Leben seit
der "Machtergreifung" der Nazis im Jahre 1933 verändert
hat. Klassengespräch und Zusammentragen aller Aspekte, wo
das Eindringen der NS-Politik
ins private Leben sichtbar wird.
- a) Bildbetrachtung
Auch Rudolf Kaufmann war fasziniert vom Körperkult und
seiner Präsentation bei den Olympischen Spiele 1936.
Betrachtet das offizielle Plakat von den Olympischen
Spielen sowie Briefmarken
und Fotos von Leni
Riefenstahl. Beschreibt, wodurch die Faszination bewirkt
wurde. Wie wirken die Bilder auf euch?
c) Grammatikübung
Setze die richtigen Endungen bei den Adjektiven ein:
"Ein reich Berufsspielerklub
versucht, ein klein Verein, dessen Mitglieder allein
aus sportlich Begeisterung
mit der ledern Kugel
kämpfen, den Mittelstürmer auszuspannen mit Hilfe ein groß Vertrages und ein Frau. Aber schließlich bleibt der Held doch sein....
Klub und sein blond Verlobten erhalten, und der
klein Vorstadtverein
schlägt mit sein.... Hilfe den groß Klub. Das groß Wettspiel bildet den Schluss. Es gibt Aufnahmen
voll Tempo und Schmiss,
wütend Kämpfen
um den Ball, Bravourleistungen erstklassig Spieler" (Georg Herzberg)
- Diskusssion
Vor allem jüdische Organisationen in den USA hatten
zum Boykott der Olympischen Spiele 1936 in Berlin aufgerufen.
Diskutiert in Pro- und Contra-Gruppen über den Nutzen eines
solchen Boykotts - auch im Kontext der aktuellen Vergabe der
Olympischen Spiele nach Peking.
- Ingeborg an Rudolf
In diesem kurzen Kapitel musst du keinen Brief schreiben,
sondern üben, in deutscher Sprache Gefühle auszudrücken.
Dies wird in den Briefen zwischen Ingeborg und Rudolf eine große
Rolle gespielt haben.
- Gefühle ausdrücken: Wortfeld-Übungen
Ergänze die im Folgenden genannten wichtigsten Sätze
(Dativ oder Akk.)
Ich hab(e) (dir/dich)
gern
Ich mag (dir/dich)
Ich liebe (dir/dich)
Andere Ausdrücke sind etwas umständlicher, aber auch
konkreter, z.B.
Ich vermisse (dir/dich)
Du bist (mir/mich) sympathisch
Ich freue mich auf (dir/
dich)
Ich sehne mich nach
(dir/dich)
Es ist/war so schön mit (dir/dich)
Ich denke immer an (dir/dich)
- Finde Adjektive, die die andere Person positiv beschreiben,
z.B schön, interessant, wunderbar, intelligent, klug,
nett, sympathisch, toll, großartig, phantastisch, lustig,
aufregend, göttlich, ......... oder in der Sprache der
Jugendlichen: super, geil, spitze, klasse, wahnsinnig....
Du kannst Komplimente machen, indem du folgende Formulierungen
wählst:
- Du bist
- Ich finde dich
- Natürlich kann man auch unkonventionelle, poetische
Ausdrücke finden, wie:
- Ohne dich ist es kalt hier
- Ich kann dich nicht vergessen
- Es ist/war nie langweilig mit dir
- Ich möchte ewig mit dir zusammen sein
- Du hast mein Herz mit genommen
Riskant können allerdings Vergleiche sein, z.B.: Du bist
wie die Sonne, ein Diamant ...
Natürlich kann es genauso gut sein, dem Partner indirekt
etwas Angenehmes zu sagen, indem man seine Wirkung auf sich
selbst ausdrückt, z.B. die Wörter Glücklich,
zufrieden, lebendig, froh ... verwenden.
Meistens geschieht das in solchen Formulierungen:
Du machst mich ...
Wenn ich bei dir bin, fühle ich mich ...
- Finde weitere eigene Formulierungen, die Sympathie,
Nähe oder Liebe ausdrücken. Schickt Liebespost in der
Klasse herum.
- Gruppendynamisches Spiel: "Warme Dusche"
Bildet einen Stuhlkreis. In der Mitte steht ein "heißer
Stuhl". Ein Schüler oder eine Schülerin aus der
Klasse setzt sich auf den Stuhl (freiwillig oder per Los).
Die anderen Schüler sagen einen positiven Satz über
die Person auf dem heißen Stuhl. Alle schreiben diesen
Satz auch auf.
- Tagebuch
Was könnte Ingeborg in ihr Tagebuch geschrieben haben,
als Rudolf nicht in Stockholm eintrifft? Drücke ihre Ängste
aus und Vermutungen darüber, was passiert sein könnte.
Lest die Tagebuch-Notizen in der Klasse vor und diskutiert, was
vielleicht mit Rudolf geschehen ist.
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