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- Hier ist meine
Heimat
- Deutsch-türkisches
Leben
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- INDEX
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- Arnfried Schenk
und Jan-Martin Wiarda »Hier ist unsere Heimat«
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- Fragen
zum Text Eine
Diskussion führen
- Redemittel Kreatives Schreiben
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1. |
Fragen zum Text |
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- Was antworten die drei Einwandererkinder auf die Frage ob
sich die deutsche Gesellschaft im Hinblick auf Integration innerhalb
der letzten fünf Jahre verändert hat? a) Timur Husein;
b) Hülya Ates; c) Bilge Buz
- Erklärt, was mit den Begriffen »Fordern«
und »Fördern« gemeint ist.
- Warum gab es euer Meinung nach in der Türkischen Gemeinde
einen Aufschrei, als der verpflichtende Sprachtest eingeführt
wurde?
- Kommentiert folgendes Zitat von Bilge Buz: »Eigentlich
sollten die gesellschaftlichen Verhältnisse doch so sein,
dass Migranten Deutsch lernen, weil sie es wollen, weil sie gern
hier leben. In Wirklichkeit aber sprechen viele auch nach 20
Jahren Deutschland kein Wort Deutsch. Sie leben in ihren Vierteln
in ihrer eigenen kleinen Welt, alles, was sie im Alltag brauchen,
läuft auf Türkisch.«
- Welche Kritik richtet Hülya Ates an den Staat in Bezug
auf das Problem der Ghettoisierung?
- Beschreibt, was der Bruder von Hülya Ates und seine
Frau erlebt haben als sie aus einem Türkenviertel wegzogen
und wie sie darauf reagiert haben. Hättet ihr auch so gehandelt?
- Was antworten Buz, Ates und Husein auf die Frage, ob sie
Deutschland als ein Land mit Chancen sehen?
- Buz sagt: »Ich glaube, dass vor allem [türkischstämmige]
Hauptschulabgänger unter Benachteiligungen zu leiden haben.«
Woran könnte das liegen?
- Warum möchten laut einer Studie 40 Prozent der türkischstämmigen
Akademiker in Deutschland gern in die Türkei zurückkehren?
- Begründet, warum Zweisprachigkeit (Türkisch/Deutsch)
in der Türkei eher ein Vorteil ist als in Deutschland.
- Kommentiert folgende Aussage von Bilge Buz: »Das Hauptproblem
ist doch, dass man nicht wie eine Deutsche oder ein Deutscher
behandelt wird - egal ob man den Pass hat oder nicht.«
- Warum hat sich Timur Husein über den Aufruf des SPD
Politikers Kenan Kolat geärgert, in dem er die türkische
Gemeinde aufforderte türkischstämmige Kandidaten zu
wählen?
- Kommentiert folgende Aussagen der drei jungen Türken:
- Timor Husein: »Meine Mutter ist Kroatin, mein Vater
ist Türke. Ich fühle mich als Deutscher. Deutschland
ist meine Heimat.« ZEIT: »Auch bei einem Fußballspiel?«
Husein: »Im Fußball sowieso.«
- Bilge Buz: »Ich fühle mich als Deutsche und als
Türkin. Wenn beide Länder gegeneinander spielen, finde
ich das immer ganz schrecklich. Aber ich habe festgestellt, wenn
ich im Ausland bin, in Frankreich oder in England, und gefragt
werde, woher ich komme, sage ich: Ich bin Deutsche.«
- Hülya Ates: » Ich fühle mich als Türkin,
definitiv, trotzdem ist hier meine Heimat. Dass ich mich als
Türkin fühle, liegt auch daran, dass ich wie eine Migrantin
behandelt werde, zumindest anfangs, bis die Leute nicht nur mein
Kopftuch sehen.«
- Was können Migranten selbst tun, um erfolgreich in die
deutsche Gesellschaft integriert zu werden? Was sollte der Staat
tun, um erfolgreiche Integration zu erzielen?
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2. |
Eine Diskussion führen |
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Einigt euch in der Klasse darauf, welches von den untenstehenden
Themen ihr diskutieren möchtet:
- In Deutschland sollte es eine Kindergartenpflicht für
Migranten geben.
- Migranten sollten dazu gezwungen werden Deutsch zu lernen.
- Türkischstämmige Migranten sollten bei politischen
Wahlen in Deutschland nur türkischstämmige Kandidaten
wählen.
Nachdem ihr euch auf das Thema geeinigt habt, solltet ihr
euch gründlich auf die Diskussion vorbereiten. Wenn ihr
Lust habt, könnt ihr dabei die Klasse in zwei Gruppen aufteilen,
wobei die eine Hälfte Argumente dafür und die andere
Hälfte Argumente dagegen präsentieren soll. Ihr könnt
euch aber auch dafür entscheiden, in der Diskussion euren
ganz persönlichen Standpunkt zu vertreten. |
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3. |
Redemittel: Eine Diskussion führen |
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- Folgende Redemittel können bei eurer Diskussion hilfreich
sein
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- (Die folgenden Redemittel sind größtenteils
aus dem Arbeitsblatt »Redemittel
für Diskussionen« übernommen worden,
das 2002 von Birgit Roser veröffentlicht wurde. Sie wurden
jedoch zum Teil sprachlich vereinfacht und mit weiteren Punkten/Redemitteln
ergänzt.)
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1. Ein Argument einbringen
Dazu möchte ich gerne etwas sagen/anmerken/ergänzen
Mir ist aufgefallen, dass
Es kommt noch etwas hinzu, nämlich
Ich bin der Meinung/Auffassung, dass
Meiner Meinung/Ansicht nach
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2. Auf eine allgemeine Meinung hinweisen/verallgemeinern
Wie ich gehört habe,
Man sagt / Es wird behauptet, dass
So weit ich weiß,
.
Meistens ist es so, dass
Wenn ich mich nicht irre,
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3. Die eigene Meinung noch einmal deutlich machen
So sehe ich das jedenfalls.
Das ist jedenfalls meine Meinung dazu.
Das ist jedenfalls mein Standpunkt.
So sieht das aus meiner Sicht aus. |
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4. Abwägen
Einerseits
, andererseits
Auf der einen Seite
, auf der anderen Seite
Obwohl
,
trotzdem
Im Allgemeinen ist das so:
In diesem besonderen Fall ist
es aber wichtig, dass
Es hängt davon ab, ob/wie/wie viel
Es kommt darauf an, ob/wann/wer
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5. Ausweichend auf einen Beitrag reagieren
Ich weiß nicht recht
Ich weiß nicht, ob das wirklich hierher gehört.
Darauf sollten wir später noch einmal zurückkommen.
Ich meine, das spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. |
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6. Einschränkungen machen
Ja, vielleicht, aber
Mag ja sein/ Kann sein, aber
Das kann schon stimmen, aber
Ich wäre mit dieser Behauptung etwas vorsichtiger.
Das stimmt vielleicht nicht ganz/ nur teilweise.
Ich stimme dem zwar teilweise zu, aber
Das kommt darauf an, ob/wer/was
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7. Einwände zurückweisen
Es stimmt schon, dass
Aber dafür ist
Natürlich ist das ein Problem, aber
Ich verstehe deinen Standpunkt, aber
Ich kann dir teilweise zustimmen, aber
Ich bin ganz deiner Meinung, aber man darf nicht vergessen, dass
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8. Zustimmen
Das finde ich auch./ Das sehe ich auch so./ Das scheint mir
auch so.
Das ist exakt/genau meine Meinung.
Dem kann ich mich nur anschließen.
Das kann/würde niemand bestreiten.
Ich bin froh, dass wir uns in diesem Punkt einig sind.
Das stimmt. |
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9. Anzweifeln/ ablehnen
Ich habe den Eindruck, dass
Ich hätte da eine Frage. Ist es nicht in Wirklichkeit so:
?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Dahinter steckt doch ein ganz anderes Problem.
Vielleicht machen wir es uns zu einfach, wenn wir sagen, dass
Das müsste man differenzierter betrachten.
Das stimmt (so) nicht (ganz)./ Das ist nicht ganz richtig./ Das
trifft (so) nicht zu.
Das scheint mir nicht ganz richtig zu sein.
Das finde ich nicht./ Das sehe ich nicht so./ Das sehe ich anders.
Das Argument überzeugt mich nicht, denn
Ich teile diese Meinung/Auffassung nicht.
Dagegen möchte ich etwas einwenden/ einen Einwand erheben:
Du musst doch zugeben, dass
Ich darf daran erinnern, dass
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10. Sich einigen
Könnten wir uns darauf einigen, dass
?
Sind wir uns da einig?
Sind wir in diesem Punkt einer Meinung?
Unsere Standpunkte liegen gar nicht (so) weit auseinander.
Vielleicht könnten wir uns auf Folgendes einigen:
Einigen wir uns also darauf, dass
Damit wäre ich - jedenfalls im Großen und Ganzen -
einverstanden. |
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11. Widersprechen
Ich möchte dem widersprechen.
Da muss ich dir leider widersprechen
Dem möchte ich ganz entschieden widersprechen.
Diese Behauptung ist doch falsch/ macht doch keinen Sinn.
Das kann doch nicht dein Ernst sein. Das meinst du doch wohl
nicht im Ernst. |
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4. |
Kreatives Schreiben: Ein Interview
machen |
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Stelle dir vor, du bist Journalist/Journalistin für DIE
ZEIT. Seit dem Interview »Hier ist unsere Heimat«
sind zehn Jahre vergangen. Dein Redakteur hat sich entschieden,
erneut ein Interview zum Thema »Migranten in Deutschland«
zu veröffentlichen. Er schlägt vor, dass du zu entweder
Timur Husein, Hülya Ates oder Bilge Buz Kontakt aufnimmst,
um ein persönliches Interview zu machen.
Entscheide dich dafür, mit welcher der Personen du das
Interview machen möchtest. Bedenke: Es ist inzwischen 2019.
Was ist inzwischen im Leben der Person, die du interviewst, passiert?
Hat sich die Situation in Deutschland im Hinblick auf Integration
weiterhin positiv entwickelt? |
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