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1. |
Fragen zum Text |
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- Warum sagt die Erzählerin (Canan Büyrü): Ich
sitze »in einem Sessel, der mit feinem türkischen
Stoff bezogen und in echter deutscher Wertarbeit hergestellt
worden ist.«? Und was meint sie mit dieser Aussage?
- Welche Vorteile sind laut der jungen Türkin Sevim damit
verbunden »zwischen zwei Kulturen zu leben«?
- Welche Nachteile bringt ein Leben in zwei Kulturen mit sich
(besonders wenn man jung ist)?
- Was ist, laut der Erzählerin, die Einstellung einiger
»deutscher Ureinwohner« zu Kindern von Einwanderern
und ihrer Situation in Deutschland?
- Warum benutzt die Erzählerin wohl den Ausdruck: »deutsche
Ureinwohner«?
- Kommentiere den folgenden Textabschnitt:
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»Warum fühlen wir uns eigentlich mehr türkisch
als deutsch?", fragte mich letztens meine Freundin Büket,
während wir miteinander telefonierten. Büket arbeitet
als Deutsch- und Geschichtslehrerin an einer Gesamtschule und
ist, so wie ich, in Deutschland geboren. Ich nahm den Hörer
auf die andere Seite und blickte nachdenklich auf den Wald vor
unserer Terrasse. Liegt es an uns oder an der deutschen Gesellschaft?
Wir kamen ins Grübeln. Einig waren wir uns darüber,
dass wir nie als Deutsche gesehen würden.« |
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2. |
Ein Rollenspiel schreiben, einstudieren
und spielen |
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In Dreiergruppen: Findet im Text die Szene, in der beschrieben
wird, dass Kinder von Einwanderern oft gefragt werden wo sie
herkommen, obwohl sie in Deutschland geboren und aufgewachsen
sind und zudem oft fließend Deutsch sprechen. Benutzt diese
Szene als Ausgangspunkt für ein Rollenspiel. Das Rollenspiel
soll als kleines Theaterstück eingeübt und der Klasse
vorgespielt werden. |
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- Rollenverteilung
- Moderator, der kurz in die Szene einführt, indem er
folgende Hintergrundinformationen liefert:
- Präsentation der Gesprächspartner: Name, Alter,
Beschäftigung, Hintergrund, etc.
- Geographie: Wo in Deutschland befinden wir uns?
- Kurze Einführung in die Situation: Wo spielt sich die
Szene ab? (Z.B. am Arbeitsplatz, in der Schule, auf der Straße,
in einem Geschäft?)
- Eine/ein »Ur-Deutsche(r)«.
- Eine in Deutschland geborene und aufgewachsene Person mit
Migrationshintergrund, die fließend Deutsch spricht.
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3. |
Canan und das Lied »Bochum« |
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Das Lied »Bochum« des deutschen Musikers Herbert
Grönemeyer ist eine Liebeserklärung an die Stadt Bochum
im Ruhrgebiet. Der Songtext fängt folgendermaßen an:
»Tief im Westen
Wo die Sonne verstaubt
Ist es besser
Viel besser, als man glaubt
Tief im Westen
«
Und im Refrain heißt es:
»Bochum ich komm aus dir - Bochum ich häng an dir
« |
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Aufgabe I
Lest euch den gesamten Songtext im Internet durch und hört
euch das Lied an. |
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Aufgabe II
Canan sagt im Text, dass sie sich mit dem Lied sehr gut identifizieren
kann, und dass ihr auch andere deutsche Traditionen wie z.B.
das Ostereierbemalen sehr gut gefallen.
- Was sagt uns das über die Erzählerin?
- Was für ein Typ Mensch ist sie?
- Schaut euch die folgenden Adjektive an und diskutiert, welche
von ihnen auf Canan zutreffen:
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offen tolerant integriert engstirnig
fanatisch modern enttäuscht
stark altmodisch orthodox kosmopolitisch
jung jugendlich erfahren selbstbewusst
unsicher emanzipiert stark integriert
- traurig multikulturell überrascht
irritiert positiv |
- Begründet eure Wahl!
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4. |
Einen Leserbrief schreiben |
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Canan Büryü hat es satt immer wieder gefragt zu
werden, ob sie bald wieder in ihre Heimat (die Türkei) zurückkehren
wird. Als Reaktion beschließt sie einen Leserbrief zu schreiben,
in dem sie ganz klar ihre Gefühle und Gedanken zum Ausdruck
bringt.
Ihr Leserbrief fängt so an:
An die Redaktion der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
Ich kann sie nicht mehr hören, diese ständige Debatte
darüber, ob wir Kinder von Einwanderern nicht zwischen den
Stühlen sitzen. Immer wieder werde ich damit konfrontiert,
dass die meisten Deutschen mich als Türkin auffassen. Meine
Frage ist, was muss ich tun um hier in Deutschland als Deutsch-Türkin
anerkannt zu werden?
Wie geht es weiter?
Schreibe die Fortsetzung des Leserbriefes. |
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