- 2. Paararbeit
- Pläne
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- Lest folgenden Auszug aus dem Artikel "Generation
Y" aus dem STERN (25.03.1999).
- Diskutiert den Inhalt des Auszuges.
- Erzählt einander darüber, wie ihr euch eure
Zukunft vorstellt.
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- Zukunft
- Allen Vorurteilen zum Trotz halten die Jugendforscher die
16jährigen für hoch informiert. 'Die interessieren
sich vor allem dafür, wie sie den richtigen Platz in der
Gesellschaft finden', erklärt Arthur Fischer. Menschheitsprobleme
wie Weltfrieden und Umweltschutz rükken in Zeiten drohender
Arbeitslosigkeit in den Hintergrund. Den Politikern trauen die
16jährigen längst keine Lösungen mehr zu. Palentien:
'Das Debakel der Grünen bei der Hessen-Wahl hat gezeigt,
wie schnell die neue Wählergeneration bereit ist, den Parteien
eine Quittung zu verpassen.'
- Die Überzeugung, daß man seine Zukunft am besten
in die eigenen Hände nimmt, hat den Jugendlichen jegliche
Illusionen geraubt. Sie sind angepaßter als jede Generation
vor ihnen, träumen von Familie (50 bis 60 Prozent) und einer
gesicherten Existenz.
- 'Ich will Geld', sagt Jana, 'denn ohne Geld läuft nichts.'
Dann fügt sie fast entschuldigend hinzu: 'Natürlich
möchte ich mich selbst verwirklichen. Aber wie denn ohne
Kohle?'
- Geprägt vom Konsumzwang suchen immer mehr Teenager vergebens
nach dem Sinn des Lebens. 'Eine Folge ist die enorm hohe Suizidrate',
so Palentien. 18 von 100000 Jugendlichen bringen sich jedes Jahr
um. Selbstmord ist die zweithäufigste Todesursache.
- Katharina hat bereits einen Suizidversuch hinter sich, mit
Tabletten. 'Das war ein Hilfeschrei. Ich habe meinen Vater angerufen
und gesagt: Papa, wir sehen uns im Himmel. Zehn Minuten später
war er zu Hause. So schnell wie noch nie.'
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