Hauptindex
Der Mann meiner Traüme Aufgabenindex Die Reise ins Unbekannte
 
 
Bis ans Ende der Welt
- Texte zum Thema Reisen
 
DIE URLAUBSREISE
 
Reinhold Messner »Rettet die Alpen«
 
R. Messners Homepage Der Mensch und die Natur
Unberührte Natur? Fragen zum Text I Fragen zum Text II
Fragen zum Text III Fragen zum Text IV
Mensch und Berg Themen zur Diskussion Vier Fotos


 1. Einstieg A
 a.
  1. Ruft Reinhold Messners Homepage ab! Seht euch die Fotos an. Die Zitate könnt ihr unten nochmal in Ruhe studieren. Bildet Paare, und jedes Paar wählt ein Zitat das besonders interessant vorkommt. Übersetzt das Zitat, übt das Vorlesen und erklärt den Sinn des Zitats. Die Ergebnisse werden der Klasse präsentiert.
    1. »Auf Berge zu steigen ist keine Sucht, das Klettern am Limit aber eine archaische Erfahrung.«
    2. »Meine erste Bergsteigung war wohl deshalb ein Wendepunkt in meinem Leben, weil ich spürte, wie instinktiv, gleichsam aus dem Bauch heraus, dass Lernen vonstattenging.«
    3. »Bergsteigen in seiner extremen Form bedeutet Unabhängigkeit bis zur Anarchie.«
    4. »Immer, wenn es in meinem Leben besonders schwierig wurde, bin ich noch einen Schritt weitergegangen, als ich es ohne Widerstände und Probleme getan hätte.«
    5. »Es gibt sie noch, die weißen Flecken, sie sind in uns selbst. Und für diese weißen Flecken lohnt es sich hinauszugehen in jenen Bereich, der für den Menschen nicht gemacht ist.«
    6. »Meinen Instinkten wage ich nicht zu widersprechen.«
    7. »Das Bergsteigen, so wie ich es betreibe, ist kein Spaziergang. Aber die große Kunst dieser Art sportlicher Betätigung ist es, der Todesgefahr mit Kalkül zu begegnen.«
    8. »Um mich ausdrücken zu können, muss ich die Welt mit meinen Schritten ausmessen. Nur so kann ich selbst ermessen, wer ich bin, wo ich hingehöre.«
    9. »Der Schlüssel jeden Abenteuers ist nicht das Erreichen eines Gipfels oder eines anderen Ziels, sondern das Zurückkommen aus einer menschenfeindlichen Welt zu den Menschen.«
    10. »Grenzgänger zu sein bedeutet nicht, Grenzen zu verschieben oder neue Grenzen zu erreichen, es bedeutet zuallererst, seine eigenen Grenzen zu erkennen.«
    11. »Der Grenzgang beginnt dort, wo die Show aufhört.«
    12. »Ich bin einem alten Traum gefolgt und hierhergekommen um die zweitgrößte Wüste der Welt von Ost nach West zu durchqueren - vielleicht auch um zu lernen, alt zu werden.«
    13. »Schon Marco Polo hatte in den Gefahren eines Wüstenmarsches all jene Selbsttäuschungen erkannt, an die wir unser Leben hängen.«
    14. »Im Grunde meines Herzens bin ich Bergbauer.«
    15. »Endlich bin ich wieder auf Expedition. Erstmals mit meinem Sohn, der mir seine Traumwelt zeigen will.«
    16. »Das Gehen als Zugang zur Welt als wichtige Erfahrung für das Leben ist ohne Ersatz. Dabei muss niemand zum Grenzgänger werden, nur erfahren, dass Gehen eine Hilfe ist, mit dem Leben zurechtzukommen.«
    17. »Mir geht es um den Dialog, um gemeinsame Geschichten, um das kulturelle Erbe des Alpinismus. Ich übernehme damit eine Mittlerrolle zwischen dem breiten Publikum und den Bergen. Der Alleingänger mutiert zum Medium.«
    18. »Ich bin davon überzeugt, dass es jedem auf seine Weise möglich ist, sich auszudrücken, sein Inneres zu öffnen, um sich selbst und seine verborgenen Kräfte erfahren zu können.«
    19. »Das Bergmuseum ist mein fünfzehnter Achttausender.«

Bildet Zweier- oder Dreiergruppen, indem jede Gruppe sich mit einem der Stichwörter befasst.

  1. Klickt das Stichwort an und übersetzt Reinhold Messners Interpretation des Wortes!
  2. Erklärt mit euren eigenen Worten, was er meint!
  3. Nehmt dazu Stellung!

Nach oben

  b.
Einstieg B
(Individuelle Arbeit mit anschließender Paararbeit)
 
  1. Was sucht der Mensch in der Natur?
  2. Erstelle eine Liste deiner Ideen und Einfälle!
  3. Anschließend Paararbeit: Tausche deine Ideen und Einfälle mit dem Partner /der Partnerin aus!

 

 

Nach oben

 c.
Einstieg C
(Paararbeit)
  Kennst du ein Stück Natur, das überhaupt nicht von Tourismus berührt ist? Wenn ja, welches?
Bist du da gewesen? Wenn ja, wie hat es dir da gefallen?
Kennst du ein Stück Natur, das von Tourismus völlig verändert worden ist? Wenn ja, welches?
Bist du da gewesen? Wenn ja, wie hat es dir da gefallen? 
 

Nach oben

 2.
Fragen zum Text
(Berg Heil - heile Berge)
 
  1. Welche Sportler brauchen die Natur als Fitnescenter?
  2. In welchen Weisen bringen sie die Kultur mit in die Natur?
  3. Welche Gefahren lauern und welche Dienstleistungen erwarten sie im Gebirge?
  4. Welchem Druck wollen die meisten gerade in der Natur entgehen?
  5. Welche Möglichkeiten hat der Mensch in der Natur?
  6. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Möglichkeiten genutzt werden können?
  7. Was versteht Reinhold Messner unter Selbstverwirklichung? 
 

 Nach oben

 3.
Fragen zum Text
(Wertzuwachs durch Reduktion)
 
  1. Wie ist die Alpenregion wirtschaftlich und touristisch genutzt worden (nicht immer zu unterscheiden)?
    Zeit  Wirtschaft Tourismus
    Römerzeit    
    Mittelalter    
    Ende des 19. Jahrh.    
    Nach dem 1. Weltkrieg    
    Nach dem 2. Weltkrieg    
    Heute    
    (Als Word-Datei herunterladen)
  2. Wie ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der Menschen, die in der Alpenregion leben und der Zahl der Urlauber?
  3. Welche positive Bedeutung hat der Tourismus für die Alpenregion?
  4. Welche Bedeutung hat die Alpenregion als Ökosystem?
  5. Was suchen die Großstädter in der Alpenregion?
  6. Welche Kluft besteht zwischen Anspruch und Realität?
  7. Warum wird es immer schwieriger werden, den »letzten Kick« zu erleben?
 

 Nach oben

 4.
Fragen zum Text
(Absturz im Gänsemarsch) 
 
  1. Warum gibt es heute mehr Bergunfälle als in den Jahrzehnten nach dem Krieg?
  2. Warum glauben viele dass der Berg ungefährlich ist?
  3. Welche Werte gehen verloren?
  4. Welche Eigenschaften werden scheinbar nicht gefordert?
  5. Warum sollte der Mensch nicht glauben, dass er die Natur beherrschen kann?
  6. Wo lernt man am besten sich selbst kennen? Und was soll man lernen?
  7. In welchen Hinsichten kann man von dem Niedergang der Gebirge sprechen?
  8. Was versteht Reinhold Messner unter Grenzgänger, und warum ist dieser Typ heute out?
  9. Wie fasst Reinhold Messner sein Menschenbild zusammen? 
 

Nach oben

5.
Fragen zum Text
(Der letzte Kick) 
 
  1. Worin besteht, laut Reinhold Messner, der Unterschied zwischen Kletterern und Fun-Sportlern?
  2. Welche Konsequenzen haben Fun-Sportarten für die Natur und für die Menschen? 
 

Nach oben

 6.
Abbildungen von Mensch und Berg
(Fotos auf Seite 33 und Seite 38)
 
  1. Sieh dir das Foto auf S. 38 genau an!
    1. Was ist der graubraune Hintergrund?
    2. Was sind die kleinen bunten Punkte?
    3. Erkläre den Ausdruck, Gänsemarsch!
    4. Was besagt das Foto von dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur?
  2. Vergleiche mit dem Foto auf S. 33. Wie ist hier das Verhältnis zwischen Mensch und Natur?
 

Nach oben

7. Themen zur Diskussion
 
  1. Diskutiert inwiefern Reinhold Messner recht hat
    1. in seiner Auffassung von dem Wesen des Menschen
    2. in seiner Naturauffassung
    3. in seinen Äusserungen über das Verhältnis zwischen Natur, Mensch und Gesellschaft
  2. Hat einer von euch einen Bungeejump probiert, oder kennt ihr jemand, der einen Bungeejump probiert hat? Wenn ja, stimmen eure Erfahrungen mit denen Reinhold Messners überein?
  3. Seht euch den Bungeejump von der Europabrücke an. Wie wirkt der Film auf euch?
  4. Lest den Text der Werbung für »Abseil-Africa«. An wen wendet sich dieses Angebot?
 

 Nach oben

 8. Welches Foto bekommt die meisten Punkte?
 
Alle vier Fotos auf S. 35 stellen Situationen aus den Alpen dar. Sie stammen aus Werbeprospekten.
  1. Beschreibe die Stimmung jedes einzelnen Bildes.
  2. Welches der Fotos gibt dir am meisten Lust, die Alpen zu besuchen? Begründe die Antwort.
  3. Gib den Fotos Punkte: Das Foto das dir am besten gefällt, bekommt 4 Punkte. Das Foto das dich am wenigsten anspricht, bekommt 1 Punkt.
  4. Begründe die Punkteverteilung.
 

 Nach oben