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Bis ans Ende der Welt
- Texte zum Thema Reisen
 
DIE REISE DIE MEIN LEBEN ÄNDERN SOLLTE
Gudrun Pausewang »Einfach abhauen«
 
In der Fremde Fragen zum Text Charaktetistik
Themen zur Diskussion Das Notensystem Schriftliche Aufgabe Literarisches


 1. Einstieg
  Stell dir vor, du kommst allein in einer fremden Stadt in einem anderen Erdteil an. Du stehst mit deinem Rucksack in der Ankunftshalle. Wie wird dein erster Tag Schritt für Schritt verlaufen? Welche Schwierigkeiten wirst du haben, worüber wirst du dich freuen, in welchen Situationen wirst du Angst haben?
Erzähle deinem Partner von deinen »Erlebnissen«!
 

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2. Fragen zum Text
 
  1. Wo befindet sich Jonas zu Anfang der Geschichte?
  2. Worüber wundert er sich als erstes?
  3. Was dämmert ihm aus dem Geografieunterricht?
  4. Warum findet er es ganz gut, während der Monate Mai bis September zu reisen?
  5. Wie ist sein erster Eindruck von der Natur?
  6. Wie ist sein erster Eindruck von der Stadt?
  7. Wie reisen seine Eltern, und warum will er auf jeden Fall anders unterwegs sein?
  8. Wo befinden sich in dieser Stadt die billigen Hotels?
  9. An welches Gedicht muss Jonas denken, als er herausfindet, dass in Chile jetzt Herbst ist?
  10. Welche Verse fallen ihm beim Wort, Seele ein?
  11. Woher kennt er - deiner Meinung nach - diese Zitate?
  12. Was passiert ihm beim Philosophieren?
  13. Beschreibe das Stadtviertel, in dem er sich befindet!
  14. Welchen Eindruck gewinnt er von den Bewohnern dieses Viertels?
  15. Was hatte er erwartet?
  16. Was für ein Hotel ist das HOTEL DE PARIS wohl?
  17. Wie sieht das Gebäude seines Hotels aus?
  18. Wie sieht das Hotel innen aus?
  19. Beschreibe die Einrichtung seines Zimmers!
  20. Welche Besonderheiten bemerkt er im Badezimmer?
  21. Wie ist er mit dem Zimmer zufrieden?
  22. Wie ist er mit seinem eigenen Spiegelbild zufrieden?
  23. Warum ist er schnell wieder auf der Straße?
  24. Wie ist sein geitiger Zustand?
 

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3. Charakteristik
  Charakterisiere Jonas. Achte dabei auf seine Lebenssituation und auf sein Alter!
 

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4. Themen zur Diskussion
 
  1. Findet ihr es richtig von Jonas, einfach so ohne ein Wort an jemanden abzuhauen?
  2. Wie wird es, eurer Meinung nach, Jonas in Chile gehen?
  3. Wie lange wird er wohl in Chile bleiben?
  4. Wie lange sollte er warten, bis er einen Brief an die Eltern schreibt?
  5. In welcher Weise hat er sich nach eurer Meinung verändert, wenn er nach Hause kommt?
 

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5. Das deutsche Notensystem
 

 1 Sehr gut (- wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht)
2 Gut (- wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht)
 3 Ausreichend (- wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht)
4 Ausreichend (- wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht)
5 Mangelhaft (- wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können)
6 Ungenügend (- wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, und selbst die Grundkentnisse so lückenhaft sind, dass sie in absehbarer Zeit nicht behoben werden können)

Wer weniger als eine Vier bekommt, hat nicht bestanden.
 

Gib Jonas Noten in den Fächern:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Geographie
  • Spanisch
  • Sozialkunde 
  •  

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    6. Schriftliche Aufgabe
      Nach zwei Wochen schreibt Jonas einen Brief an seine Eltern
     

    Santiago de Chile, den 2. Juni, 1996

    Wähle die Anredeform, die dem Verhältnis zu den Eltern entspricht:
    Liebe Mutter, lieber Vater! (neutral)
    Liebe Mutti, lieber Vati, (familiär)
    Hallo Mama (Mami) und Papa (Papi / Daddy)! (Kosenamen)
    Hallo Alte und Alter! (salopp)
    Hi alte Herrschaften, (umgangssprachlich, scherzhaft)

    Nach »!« fängt die nächste Zeile mit einem großen Buchstaben an
    Nach »,« fängt die nächste Zeile mit einem kleinen Buchstaben an

    Der Brief wird z. B. abgeschlossen mit:
    Mit freundlichem Gruß
    Viele liebe Grüße
    Herzliche Grüße
    Euer Jonas
     

    Drucke die Seite aus, bevor du weitergehst.
     

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     7. Literarisches
     

    Rainer Maria Rilke (1875-1926)

    »Herbsttag«
    Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
    und auf den Fluren laß die Winde los.

    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
    gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
    dränge sie zur Vollendung hin und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.

    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

    (1902)

    Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)

    »Faust I« (Vers 1112-1117)
    Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
    Die eine will sich von der andern trennen;
    Die eine hält, in derber Liebeslust,
    Sich an die Welt mit klammernden Organen;
    Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust
    Zu den Gefilden hoher Ahnen.

    (1801)

     

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