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Bis ans Ende der Welt
- Texte zum Thema Reisen
 
DIE REISE DIE MEIN LEBEN ÄNDERN SOLLTE
 
Klaus Kordon »Fotos« aus »Krokodil im Nacken«
 
Risikobereit? Packliste
Fragen zum Text I Fragen zum Text II Fragen zum Text III
Die Route Stadtplan Berlin Fiktion oder Wirklichkeit
Rollenspiel Schriftliche Aufgabe I Schriftliche Aufgabe II


1.
Einstieg A
(Paararbeit)
  Lest die kursiv gedruckte Einleitung zu dem Text!
Die Chance dass die Flucht gelingt ist 98%.
Verteilt die Rollen, Ehemann und Ehefrau und diskutiert, ob ihr die Flucht riskieren wollt!
 

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2. Einstieg B
  Stell dir vor, du musst innerhalb von zwei Stunden deine Wohnung verlassen, weil du auswandern musst. Du darfst so viel mitbringen, wie in zwei Koffer reinpasst. Was bringst du mit? Schreibe eine Packliste!
 

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3.
Fragen zum Text I
(S. 103 Zeile 14 - S. 105 Zeile 21)
 
  1. Welche Fluchtroute hat Fränze geplant?
  2. Wozu braucht Fränze die Fotos?
  3. Welche Vorbereitungen hat sie getroffen, damit nichts schief gehen kann?
  4. Warum soll der Achtsitzer viele Campinggegenstände mitbringen?
  5. Warum sollen im Auto angebrochene Zigarettenpackungen herumliegen?
  6. Wer könnte eventuell von den Fluchtplänen erfahren?
  7. Warum besteht vermutlich keine Gefahr, dass der Passlieferant sie verrät?
  8. Warum ist die fingierte Urlaubsreise wahrscheinlich ein ungefährlicher Fluchtweg?
  9. In welchem Sinn ist der Name der Kneipe »Zur letzten Instanz« ein böses Omen?
  10. Warum dürfen der Vater und die Stiefmutter nichts von dem Plan erfahren?
  11. Welchen Grenzübergang benutzt Fränze, als sie zurück in den Westen fährt?
  12. Welches Signal haben sie verabredet?
 

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 4.
Fragen zum Text II
(S. 105 Zeile 23 - S. 107 Zeile 33)
 
  1. Worauf wird Manfred Lenz verzichten müssen, wenn die Flucht gelingt?
  2. Was wird er gewinnen?
  3. Was fotografiert er, und warum?
  4. Wen laden sie zu einem Abschiedsabend ein?
  5. Warum können sie nichts von ihren Absichten sagen?
  6. Welche Gefühle entstehen bei diesem Schauspiel?
  7. Warum wird er Robert erst sehen, wenn dieser 65 Jahre alt ist?
  8. Welche Arten von Reaktionen wären von ihren Freunden und Bekannten zu erwarten, wenn sie ihnen von ihren Fluchtplänen erzählen würden?
  9. Was wäre die einzige Antwort auf die Kritik?
  10. Wie unterscheiden sie sich von ihren Freunden und Bekannten?
  11. Erkläre den Ausdruck "Hintern im Osten, Kopf im Westen"!
  12. Wie verteidigen viele, dass sie keinen Widerstand leisten?
  13. Wie verhält sich Lenz zu einer solchen Einstellung?
  14. In welcher Weise können andere eine Flucht als ein Versagen betrachten?
  15. Warum findet Lenz diese Position falsch?
  16. Welche Rolle spielt dabei Prag 1968?
  17. Was ist mit dem Bild des Zuges gemeint (S. 107 Zeile 28-33)?
 

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5.
Fragen zum Text III
(S. 107 Zeile 35 - S. 109 Zeile 34 )
 
  1. Welche Vorbereitungen treffen sie während der letzten Tage?
  2. Welche Gedanken machen sich die Kinder?
  3. Was bemerken Hannah und Lenz eines Abends in der Wohnung?
  4. Welche möglichen Erklärungen können sie sich vorstellen?
  5. Was überlegen sie wegen dieses kleinen Problems?
  6. Warum entscheiden sie sich trotzdem für die geplante Flucht?
  7. Wann fanden die Olympischen Spiele in München statt?
  8. Worauf freuen sich die Kinder insbesondere?
  9. Was müssen sie in der Wohnung zurücklassen?
  10. Warum ist es Hannah wichtig, vor der Abreise die Wohnung zu putzen?
  11. Warum ist es Lenz egal, ob die Wohnung schmutzig ist?
  12. Von wo fährt der Zug ab?
 

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6. Themen zur Diskussion
 
  1. Inwiefern findet ihr es richtig von Hannah und Manfred Lenz, die Flucht zu riskieren?
  2. Wie findet ihr die Haltung gewisser Freunde, dass es falsch ist, das Land zu verlassen, da man dadurch die anderen im Stich lässt?
  3. Was könnte euch dazu bewegen, euer Land für immer zu verlassen?
 

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7. Die Route
  Finde auf einer Karte die Orte Sozopol, Burgas und Malko Tarnovo!
 

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8. Stadtplan Berlin
  Finde auf einem Stadtplan von Berlin die Straßen und Orte die auf S. 105 und auf S. 109 genannt werden.
 

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9. Fiktion oder Wirklichkeit
  Wer etwas über Klaus Kordons Leben erfahren möchte, kann hier Auskünfte suchen
 

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10.
Rollenspiel
(Word-Datei zum Ausdrucken und Aufschneiden)
 

Eine Klasse hat 1962 in der DDR Abitur gemacht. 1972 treffen sich die Schüler nach zehn Jahren wieder. Viele haben sich in den letzten Jahren kaum gesehen. Deshalb drückt man sich am Anfang vorsichtig aus. Man kann ja nicht wissen welche Haltungen die anderen heute vertreten. Bei manchen war man schon immer etwas unsicher.

Jede(r) Schüler(in) zieht einen Zettel mit der Beschreibung der Rolle, die zu spielen ist.
Die Rollen können alle vier- bis fünfmal auftreten, je nachdem wie groß die Klasse ist.

A: »SPITZEL«
Du machst dir Sorgen um deine Karriere. Um bessere Chancen zu haben, bist du inoffizieller Mitarbeiter der Stasi geworden. Du meldest dich nicht in der Diskussion, sondern machst diskret Notizen. Wenn jemand dir Fragen zu deiner Einstellung stellt, antwortest du ausweichend.

B: »PRIMA STAATSBÜRGER«
Eigentlich bist du unpolitisch. Was dich am meisten interessiert, ist die eigene Familie. Du hast zwei Kinder von fünf und drei Jahren. Du meinst, dass das Leben in der DDR auszuhalten ist. Schließlich gibt es ja hier keine KZ-Lager.

C: »SED-MITGLIED«
Du bist von der Richtigkeit des DDR-Staates überzeugt. Klar gibt es hin und wieder Probleme, aber wo gibt es das nicht? Es ist wichtig, dass wir die Propaganda des Westens durchschauen und alle zusammenstehen, um diesen Staat noch besser zu entwickeln.

D: »DOPPELLEBEN«
Du hast dich mit dem Doppelleben in der DDR abgefunden, um das größere Übel zu vermeiden. Du hast die Methoden des Staates durchschaut, aber nicht akzeptiert. Du ballst die Faust in der Hosentasche. Der innere Widerstand ist der einzige mögliche Widerstand in einer Diktatur.

E: »FLUCHT«
Du bist dabei eine Flucht zu planen. Wenn keine Hoffnung besteht, dass das System sich verändern wird, hat man nur die Möglichkeit, das Land zu verlassen. Natürlich gehtst du ein gewisses Risiko ein, aber riskiert man nicht viel mehr, wenn man bleibt?

F: »HIER BLEIBEN«
Alle Gegner des Systems haben die Pflicht hier zu bleiben. Wenn alle vernünftigen und klar denkenden Bürger das Land verlassen würden, wo bliebe dann der Widerstand? Es ist moralisch falsch, auf Kosten der anderen sich selbst zu retten.

 

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11. Schriftliche Aufgabe I
  Schreibe das nächste Kapitel des Romans.
Finde eine Überschrift des Kapitels.
 

 

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12. Schriftliche Aufgabe II
  Schreibe die Postkarte, die Silke schon im Zug an ihre beste Freundin schreibt.
 

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