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Bis ans Ende der Welt
- Texte zum Thema Reisen
 
DIE REISE DIE MEIN LEBEN ÄNDERN SOLLTE
 
Grimm »Der goldene Vogel«
 
Märchenanfang Assoziogramm Symbolik Fragen zum Text Volksmärchenzüge Märchenforschung Bildanalyse Franz Marc


 1.
Einstieg A
(Paararbeit)
  »Es war einmal...« So fangen die Märchen fast immer an. Alle Kinder und die meisten Erwachsenen lieben Märchen. Warum wohl? 
 

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 2. Einstieg B
 

Erstelle ein Assoziogramm.

  1. In vielen Märchen kommt das Metall »Gold« vor?
  2. Was symbolisiert das Gold?
 

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3.
Einstieg C
(Gruppenarbeit)
  In Märchen, Mythen und in der Werbung treten oft Äpfel auf. Schreibt eine Liste eurer Einfälle!
 

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4. Fragen zum Text
 
  1. Welches Problem wird zu Anfang präsentiert?
  2. Wie gelingt der Versuch der zwei älteren Brüder, das Problem zu lösen?
  3. Was bemerkt der jüngste Sohn um Mitternacht?
  4. Was gelingt ihm - und was gelingt ihm nicht?
  5. Welche Aufgabe erhalten die drei Söhne der Reihe nach?
  6. Auf welche Eigenschaften legen die beiden älteren Söhne Wert?
  7. Welchen Rat erteilt ihnen der Fuchs?
  8. Wie verhalten sie sich dem Fuchs und dessen Rat gegenüber?
  9. Warum lässt der König ungern den jüngsten Sohn losziehen?
  10. Wie reagiert der jüngste Sohn auf den Rat des Fuchses?
  11. Welchen Rat bekommt der jüngste Sohn am folgenden Morgen, damit er den goldenen Vogel finden kann?
  12. Wie weit folgt er dem Rat?
  13. Welchen Fehler begeht er, und wie wird er bestraft?
  14. Unter welcher Bedingung kann er sein Leben retten?
  15. Wie hilft der Fuchs ihm weiter?
  16. Welchen Rat gibt ihm der Fuchs, damit er das goldene Pferd finden kann?
  17. Welchen Teil des Rates befolgt er, und wo scheitert er?
  18. Welches Urteil wird verhängt, und wie kann er von der Strafe befreit werden?
  19. Warum überlässt der Fuchs ihm nicht seinem Unglück?
  20. Wozu rät ihm der Fuchs, damit er die schöne Königstochter finden kann?
  21. Wie weit kann er dem Plan folgen, und wo muss er nachgeben?
  22. Wie soll er bestraft werden, und welche Möglichkeit besteht Gnade zu finden?
  23. Wieviel von der Augabe hat er nach sieben Tagen gelöst?
  24. Wer führt den Rest der Arbeit aus?
  25. Wie gelingt es dem Königssohn, außer der schönen Königstochter auch das goldene Pferd und den goldenen Vogel mit auf den Heimweg zu bringen?
  26. Was fordert der Fuchs als Lohn für seine Dienste?
  27. Warum weigert sich der Königssohn, den Wunsch zu erfüllen?
  28. Welchen Rat erteilt der Fuchs, bevor er ihn verlässt?
  29. Warum ist in dem Dorf Auflauf und Lärmen?
  30. Wie rettet er seine Brüder?
  31. Welchen Fehler begeht er in dem Wald, und was geschieht?
  32. Wie werden die Brüder empfangen?
  33. Woran erkennt man, dass alles trotzdem nicht in Ordnung ist?
  34. Wie tritt der Fuchs ein letztes Mal zu Hilfe?
  35. Durch welchen Trick gelangt der jüngste Königssohn in den Hof des Königs?
  36. Wie wirkt sich seine Ankunft sofort auf den goldenen Vogel, auf das goldene Pferd und auf die schöne Königstochter aus?
  37. Wie werden die bösen Brüder bestraft und welches glückliches Ende hat das Märchen für den Helden?
  38. Wie ist es aber dem Fuchs ergangen?
  39. Wie erlöst der Königssohn schließlich den Fuchs aus der Verwünschung?
  40. Wer war in Wirklichkeit der Fuchs?
 

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5. Volksmärchenzüge
 

»Der goldene Vogel« ist ein Volksmärchen.

  1. Untersuche welche von den folgenden Volksmärchenzügen »Der goldene Vogel« aufweist

Struktur
Die Handlung folgt der Struktur:

  • Der Held verlässt wegen eines Mangels oder eines Problems die Heimat
  • Der Held erlebt und überwindet große Gefahren
  • Der Held kehrt erfolgreich in die Heimat zurück
  • Personen
    Die Personen sind Figuren, das heißt, dass sie eindimensional sind. Sie haben keine Tiefe, keine Gefühle.

  • Die Personen sind Typen, z. B. König oder Hexe, ohne individuelle Züge.
  • Der Held wird am Anfang gering geschätzt, oft ist der Märchenheld arm, der jüngste von drei Brüdern.
  • Die Figuren sind entweder ganz gut oder ganz böse. Die Werte sind eindeutig, es gibt keine Nuancen.
  • Es gibt Gegner und Helfer. Sie bringen den Märchenhelden in Gefahr oder helfen ihm
  • Es treten übernatürliche Wesen auf, oft eine Mischung aus Tier und Mensch.
  • Sprache
  • Feste Formeln
  • Wörtliche Wiederholungen
  • Glück

  • Der Held hat Glück, er siegt durch Zufall.
  • Der Held denkt nicht nach, er handelt.
  • Magie

  • Übernatürliche Kräfte sind ein selbsverständlicher Bestandteil des Märchenuniversums.
  • Übernatürliche Eigenschaften müssen nicht erklärt werden. Es ist einfach so.
  • Zauber, Wunder und Verwünschung kommen vor.
  • Häufige Elemente

  • Die Drei (wie z. B. drei Söhne, drei Töchter, drei Proben)
  • Edelmetalle oder andere harte Materialien (wie z. B. Gold, Silber, Glas)
  • Gegenstände die das Irdische mit dem Überirdischen und dem Unterirdischen verbinden (wie z. B. hohe Bäume, hohe Berge, tiefe Seen, tiefe Brunnen)
    Runde Gegenstände (wie z. B. Ball, Apfel, Perle, Ring)
  •  

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    6. Märchenforschung
     

    Carl Gustav Jung (1875-1961)

    C.G. Jung er en schweizisk psykoanalytiker der begyndte som elev af østrigeren Sigmund Freud. Deres veje skiltes bl.a. på gr. af forskellige opfattelser af drømmens funktion. Hvor Freud så drømmen som psykens måde at udtrykke årsager til psykiske problemer, så Jung drømmen som psykens måde at vise udviklingsmuligheder.
    For Jung er den ideelle udviklingsvej »individuation«. Dermed mener han menneskets vej indad i sin egen psyke. Formålet er ikke at blive mere egoistisk eller selvcentreret, men at lære sig selv at kende, så man bliver mere og bevidst om sine egne stærke og især svage sider. Hvis man vægrer sig ved at erkende negative og mørke sider ved sig selv, vil man bruge megen energi på at »holde dæmonerne på afstand«, og det er energi der kunne bruges bedre i forhold til andre mennesker.
    Hvor Freud opererer med det bevidste og det personligt ubevidste, ser Jung derudover et dybere liggende lag, det kollektivt ubevidste. Her ligger »arvegods«, forstået som dispositioner der i større eller mindre omfang er fælles for alle mennesker i kraft af at mange oplevelser er fælles for alle mennesker. Her tænker Jung på fænomener som fødsel, død, det mandlige, det kvindelige, lov, kraft, og adskillelse. Sådanne urerfaringer dukker op i alle kulturer som symboler. Det er hvad Jung kalder arketyper. De kendteste arketyper er (og det skal naturligvis understreges at der ikke kan være tale om en facitliste, da alt skal tolkes individuelt):

    • Skyggen (de sider ved sig selv som man ikke vil kendes ved)
    • Anima (det kvindelige(forstået abstrakt) i manden, som repræsenterer uudviklet potentiale)
    • Animus (det mandlige(igen forstået abstrakt) i kvinden, som repræsenterer uudviklet potentiale)
    • Dyret (både det ubevidste primitive og det ægte oprindelige)
    • Skatten, ædelmetal, ædelsten (det spirituelt værdifulde)
    • Hulen, brønden (det farlige, men muligvis også det livgivende)

    Mange vil genkende disse symboler fra myter og eventyr og måske fra drømme.
    Jung tolker den rejse som helten i myter og eventyr sendes ud på som et symbol på rejsen indad i det ubevidste. I det ubevidste lurer mange farer, men det er nødvendigt at man tager kampen op for at lære sig selv at kende.
    Ved at arbejde fx med sine drømme mener Jung at man kan udfolde sin personlighed og nærme sig det man egentlig er, og det er hvad Jung kalder »Selvet«.
    De fleste mennesker viser kun - og kender kun - deres facade, deres maske som de bærer som en skuespiller. Denne side kalder Jung »Persona«.

    (På grundlag af C.G. Jung, Archetypen, 1934, dtv, 2001)

      Aufgabe
     
    1. Versuche eine Interpretation des Märchens nach C.G. Jungs Theorien.
    2. Ordne dabei die Personen des Märchens (der König, die beiden älteren Söhne, der jüngste Sohn, der goldene Vogel, der Fuchs, das goldene Pferd, die schöne Königstochter) den oben genannten Archetypen zu.
    3. Überlege welche Beziehung zwischen den einzelnen Persönlichkeitsteilen bestehen kann.  
     

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    7. Bildanalyse
     
    1. Analysiere die zwei Bilder von Franz Marc auf S. 86 und 87.
    2. Was haben die Motive der beiden Bilder gemeinsam?
    3. Welche Farben werden verwendet?
    4. Sind die Farben eher schwach oder eher leuchtend?
    5. Welche Linien dominieren?
    6. Was an der Malweise ist realistisch?
    7. Was an der Malweise ist abstrakt?
    8. Was symbolisieren wohl der Fuchs und die Pferde?
    9. Verbinde die Tiermotive mit der Rolle der Tiere im Märchen!

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      8. Infos zu Franz Marc 
     

    Zitate von Franz Marc:

    1. »Ich habe auch gar nie das Verlangen, z. B. Tiere zu malen, wie ich sie sehe, sondern wie sie sind (wie sie selbst die Welt ansehen und ihr Sein fühlen).« (Franz Marc, Briefe, Aufzeichnungen und Aphorismen - 1920)
    2. »Wir blicken durch die Materie, und der Tag wird nicht ferne sein, an dem wir durch ihre Schwingungsmasse hindurchgreifen werden wie durch Luft. Stoff ist etwas, das der Mensch höchstens noch duldet, aber nicht anerkennt.« (Das XX Jahrhundert, Staatliche Museen zu Berlin, 1999, S. 199)
     

    Franz Marc (1880-1916)

    Franz Marc bevorzugte das Tiermotiv. Für ihn waren Tiere ein Sinnbild von Ursprünglichkeit und Reinheit. Das Tier verkörpert die Idee von der Verbindung des Menschen zur Natur.
    Er entwickelte eine Theorie über die symbolische Bedeutung von Farben. Er hat leuchtende Farben verwendet, so dass der Betrachter den Eindruck hat, dass eine innere Kraft aus dem Tieres leuchtet. Dabei haben für ihn die Farben eine symbolische Bedeutung:
    Blau symbolisiert das Männliche und das Geistige
    Gelb symbolisiert das Weibliche, das Sinnliche und das Heitere
    Rot symbolisiert die Materie
     

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