Kontakt
|
- 88/89
-
- 1. Einstieg 2. Schnellfahren
3. Charakteristik 4.
Dialoge 5. Ein
Thema aussuchen
- 6. Eine
Rolle und einen Partner aussuchen
1. Einstieg - Partnerarbeit
- Erzählt euch gegenseitig davon, ob ihr euch je für
Extremsport oder andere deep play-Erlebnisse interessiert habt.
- Habt ihr Erfahrungen damit?
- Welche Gedanken macht ihr euch darüber?
Nach oben
- 2. Schnellfahren - Gruppenarbeit
- Ihr arbeitet in Gruppen von 4 Personen. In jeder Gruppe gibt
es:
- - Du bist der Wagehals/der Angsthase. Du erzählst einem
Freund/einer Freundin von dem Vorfall auf der Autobahn: Also,
wir sind unterwegs nach Hamburg in dem roten Mercedes. Plötzlich
...
-
- - Du bist der Freund/die Freundin. Du stellst Fragen und
sagst irgendwann: Ich finde es ...X..., dass ...
-
|
X = |
|
irre - schlecht - entsetzlich - toll - kriminell - kühn
- tollkühn - empörend - verrückt - blöd -
klasse - echt geil - dumm - schrecklich - rücksichtslos
- gut - imponierend - cool |
-
- - Übersetze die Wörter und stufe sie ein, so dass
du bei "gut" anfängst (was ist also besser/schlechter
als gut?)
-
-
-
Nach oben
- 3. Charakteristik
-
- - Benutzt Ausdrücke aus dem Text, um die drei Personen
zu charakterisieren:
-
- Der Wagehals
- (Tom)
|
- Der Angsthase
- (die Erzählerin)
|
- Der Versager
- (Thies)
|
|
|
|
|
-
- - Ergänzt mit eigenen Kommentaren
-
-
-
- - Vergleicht mit Tom und Thies. Was haben sie gemeinsam?
Welche Unterschiede gibt es?
-
Nach oben
-
- 4. Dialoge
-
- - Wählt eine Person und ein Zitat:
- Die Protagonistin
- Ein Familienmitglied (die Schwester oder den Vater)
- Thies
- Tom
- - Und bereitet kleine Dialoge vor - anhand der Zitate aus
dem Text:
- Warum sagst du nicht die Wahrheit?
- Du schuldest mir etwas
- ... weil du es nicht besser verdienst
- Du machst alles kaputt
- Ich liebe dich
- a. Zuerst setzten sich die zusammen, die dieselbe
Person gewählt haben, d.h. z.B. alle, die Tom spielen wollen,
und diskutieren, wem sie diese Sätze sagen möchten.
- b. Dann sucht ihr euch einen Partner, und die beiden
beginnen, sich miteinander zu unterhalten. Ihr könnt alles
mögliche diskutieren, bloß soll in jedem Dialog eins
der Zitate einmal vorkommen.
-
Nach oben
-
-
- 5. Sucht euch in Gruppen ein Thema aus
- Tom und die Frauen
- Selbstmord
- Brandenburger Tor
- Im Taxi
- Die Protagonistin (ihr innerer Zustand und was sie tut)
- Diskutiert in der Gruppe euer Thema, gebt evtl. eine Interpretation,
und erzählt der Klasse davon (jeder soll etwas sagen - nicht
vorlesen; schreibt also keine Sätze, sondern nur Stichwörter).
-
Nach oben
- 6. Suche dir eine Rolle und einen Partner aus
-
- - Du bist die Protagonistin
- 1999 besuchst du einen Therapeuten/eine Therapeutin. Du sollst
von dir erzählen - wie es damals war (vom Heiligen Abend
1989, vom Verhältnis zu deiner Familie, zu Tom und Thies,
von deinem ganzen Leben und Selbstverständnis zu der Zeit).
-
- - Du bist der Therapeut/die Therapeutin
- Du sollst versuchen, dir ein Bild von deinem Klienten zu
machen (siehe oben). Du bereitest also Fragen vor.
-
- - Du bist die Schwester der Protagonistin
- Du kennst ihre ganze Kindheit und Jugend und weißt,
warum es so gekommen ist. Auch eure Eltern und das gemeinsame
Zuhause kennst du natürlich. Du erzählst am zweiten
Feiertage einer Freundin, wie der Heilige Abend zwischen deinen
Eltern und dir verlaufen ist. Was ihr gesagt habt und warum,
und wie die Stimmung war. Du erzählst auch von deinem ganzen
Verhältnis zu deiner Schwester.
-
- - Du bist eine Freundin der Schwester
- Du kennst erst seit kurzem diese Familie. Deswegen stellst
du viele Fragen. Du möchtest erfahren, wie der Heilige Abend
verlaufen ist. Wie das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern
ist und das Verhältnis zwischen den Eltern und Töchtern.
Du bist sehr neugierig, wie die Schwester deiner Freundin eigentlich
ist.
-
- - Du bist der Vater der Protagonistin
- Du diskutierst abends im Bett mit deiner Frau, wie der Heilige
Abend verlaufen ist. Du machst dir Sorgen um die eine Tochter.
Du fragst deine Frau, ob sie verstehen kann, warum sie so geworden
ist. Du erzählst, wie du sie heute erlebst. Und du überlegst,
was aus ihr werden soll.
-
- - Du bist die Mutter der Protagonistin
- Du diskutierst abends im Bett mit deinem Mann, wie der Heilige
Abend verlaufen ist. Du wirftst deinem Mann vor, dass er die
Stimmung verdorben hat. Du bist aber auch etwas besorgt darüber,
wie sich eine deiner Töchter entwickelt hat. Du machst dir
Gedanken darüber, warum sie wohl so früh weggegangen
ist.
-
Nach
oben
|